Symphytum officinale
Gewöhnlicher Beinwell - Symphytum officinale

Familie: Borretschgewächse (Boraginaceae)
Volksnamen: Beinwell, Soldatenwurzel, Knochenbausatz
Kurzbeschreibung: Höhe 30 - 100 cm
Blüten: Blüten gelblich-weiß, violett oder rötlich-violett, Blüten nickend 1- 2 cm lang
Blätter: Klebrige, zottige Blätter fallen auf den Stiel
Wurzeln: Wurzelstock
Lebensraum: Ufer, Wegränder, Feuchtwiesen, Gräben, Auenwälder, auf feuchten bis nassen Böden, reich an Nährstoffen und Basen, vor allem in den unteren Lagen verteilt
Sammelzeit: Die Wurzel des Beinwells wird am besten von Februar bis März gesammelt. Die Blätter können die ganze Zeit gesammelt werden, aber je später desto schäbiger werden sie.
Verwendung:
Aus den Wurzeln kann eine gute Tinktur hergestellt werden. Dazu putzt man Teile der Wurzeln und schneidet sie in kleine Stücke und gibt sie in ein Schraubgefäß. Dann übergießen Sie die Wurzeln mit mindestens 40% Alkohol und lassen diese für vier bis sechs Wochen ziehen. Danach können Sie diese Tinktur filtern und für Umschläge verwenden oder Cremen daraus zubereiten.
Die Blätter können auch gesammelt und zum Kochen für "wilde" Rezepte verwendet werden.
Achtung: Sie sollten die Blätter jedoch nicht zu häufig innerlich anwenden. Beinwell enthält Pyrrolizidinalkaloide, die die Leber schädigen können. Bei äußerer Anwendung besteht keine Gefahr, die Leber zu schädigen. Dennoch sollten Tinkturen und Beinwellcremes nicht länger als sechs Wochen verwendet werden.
Die Beinwellwurzel hat viele positive Eigenschaften für den Bewegungsapparat und ist bei Unfallverletzungen hilfreich. Bei Blutergüssen, Blutergüssen, Verstauchungen und sogar bei Knochenbrüchen hat der Wirkstoff erwiesenermaßen verhindert, dass sich das Gewebe entzündet.
Zu den Bestandteilen des Beinwells gehören Allantoin, Rosmarinsäure und Schleimstoffe